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	<title>Kryptonit | Junge Nationalisten</title>
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	<description>Gemeinschaft - Bildung - Aktivismus</description>
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	<title>Kryptonit | Junge Nationalisten</title>
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		<title>Angriff auf den guten Geschmack – Du bist, was Du isst…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 18:49:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man sich etwas näher mit dem Thema Nahrungsmittel und deren Erzeugung auseinandersetzt merkt man schnell, dass auch hier die Interessen großer Wirtschafts- und Kapitalgesellschaften über so wichtigen Aspekten wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Verbraucher-,Tier- und Umweltschutz stehen. Gewinnmaximierung und grenzenloser Profit sind in der heutigen Zeit die ausschlaggebenden Faktoren. Die Industrialisierung unserer Nahrungsmittel ist weiter auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich etwas näher mit dem Thema Nahrungsmittel und deren Erzeugung auseinandersetzt merkt man schnell, dass auch hier die Interessen großer Wirtschafts- und Kapitalgesellschaften über so wichtigen Aspekten wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Verbraucher-,Tier- und Umweltschutz stehen. Gewinnmaximierung und grenzenloser Profit sind in der heutigen Zeit die ausschlaggebenden Faktoren.</p>
<p>Die Industrialisierung unserer Nahrungsmittel ist weiter auf dem Vormarsch. Eine Handvoll global agierender Großkonzerne untergräbt mithilfe der Politik durch Patente auf Pflanzen die Vielfalt der traditionellen Saatgüter. Große Teile der Ackerflächen werden heute durch den Anbau von Monokulturen regelrecht kaputt gewirtschaftet. <span id="more-10791"></span>In der Folge kommen immer größere Mengen an Pflanzenschutz- und Düngemitteln zum Einsatz, um überhaupt noch einen Ertrag auf den geschundenen Ackerböden erzielen zu können. Damit einher geht nicht selten der Einsatz von Gentechnik, deren Subventionierung kontinuierlich ansteigt.</p>
<p>Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter meist qualvollen Bedingungen leiden. Die massenhafte Verabreichung von Antibiotika gegen Krankheiten als Folge der Massentierhaltung gehört mittlerweile ebenso zur traurigen Normalität wie der Einsatz von Futtermitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Das Tier, auf das aus Gründen der Effektivität und Gewinnmaximierung keinerlei Rücksicht genommen wird, verkommt in diesem Spiel zur Ware.</p>
<p>Billigfleisch überschwemmt die Märkte, Ackerland verkommt zum Spekulationsobjekt und die Wirtschaftsriesen dieser Welt planen durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die weitere globale Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Folgen sind allgegenwärtig. Immer mehr Klein,- und mittelständische Bauern hierzulande und auf der ganzen Welt müssen ihre Höfe aufgeben, da sie dem Preisdruck der großen Konzerne und des Weltmarktes nicht standhalten können.</p>
<p><strong>Gentechnik die unbekannte Gefahr?</strong></p>
<p>Seit Jahren verkaufen uns Industrie, Politik und Medien die Revolution der Landwirtschaft durch Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), englisch genetically modified organism (GMO). Diese sollen den Welthunger bekämpfen und die industrielle Nutzung der Landwirtschaft vereinfachen.</p>
<p>Die Realität seit Einführung der GVO sieht jedoch anders aus. Weltweit konzentriert sich die landwirtschaftliche Nutzung der GVO hauptsächlich auf fünf Kulturarten: Sojabohnen, Mais, Baumwolle, Raps und Zuckerrüben. Der Großteil der GVO ist entweder genetisch so verändert, dass die Pflanze ein Gift gegen bestimmte Insekten ausbildet oder herbizidresistent ist. Das heißt, die genetische Veränderung sorgt für eine Immunisierung der Pflanze gegen bestimmte Pflanzenschutzmittel. An diesen Pflanzen verdienen ihre Hersteller gleich doppelt: zum einen über den Verkauf von Saatgut, zum anderen über den Verkauf der Pflanzenschutzmittel (Herbizide). Das bekannteste Pflanzenschutzmittel ist Glyphosat. Es wurde in den 1970er Jahren von Monsanto entwickelt und patentiert. Vertrieben wird es seitdem unter dem Namen Roundup. Monsanto ist heute der führende Hersteller für glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel und gentechnisch verändertes, glyphosatresistentes Saatgut, die so genannten Roundup-Ready-Kulturen. Durch den massiven Einsatz von Roundup ist in den USA eine Fläche von etwa 60 Millionen Hektar durch glyphosatresistentes Superunkraut für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar geworden. Zum Vergleich: die Fläche der Bundesrepublik Deutschland beträgt ca. 36 Millionen Hektar.</p>
<p>Die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt durch den Anbau und Verzehr von GVO sind heutzutage kaum bis gar nicht abzuschätzen. Unabhängige Studien sind bisher eher Mangelware. Eine weitere Gefahr bildet die wilde Verbreitung der GVO, eine reelle Bedrohung der natürlichen Pflanzenvielfalt und einheimischer Kultursorten.</p>
<p><strong>Was können wir dagegen tun?</strong></p>
<p>Landwirtschaft nach ökologischen Aspekten, fernab von industriellem Zwang verdient unsere Wertschätzung. Nur diese bäuerliche Landwirtschaft kann uns auf lange Sicht die Artenvielfalt und Ernährungssouveränität sichern.</p>
<p>Die Bauern die respektvoll mit Tier und Umwelt umgehen, brauchen für ihre Arbeit kostendeckende Preise. Das Hauptaugenmerk sollte daher auf einer regionalen, ökologischen und nachhaltigen Erzeugung von Nahrungsmitteln liegen, anstatt auf einer Weltmarktorientierung die nur den großen Konzernen in die Hände spielt und den Einzelnen auf der Strecke lässt. Unser eigener Einkauf sollte sich daher vorrangig aus saisonalen (z.B. keine Erdbeeren im Winter etc.) und regionalen Produkten zusammensetzen.</p>
<p>Ein mögliches Beispiel für mehr Regionalität und Mitbestimmung ist die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Diese Form der Landwirtschaft wird von der Gemeinschaft getragen. Dadurch entsteht die Möglichkeit zu konsequentem ökologischen Anbau ohne Zwang der Marktstruktur und eine große Solidarität innerhalb der Abnehmerschaft.</p>
<p>Die Form der solidarischen Erzeugergemeinschaften entwickelte sich langsam in den 1960er Jahren. Zentraler Leitgedanke hierbei war und ist das genaue Wissen um die Herkunft unserer Nahrung und den Verzicht auf Pestizide, Herbizide oder gentechnisch veränderte Pflanzen und Organismen. Der Anbau der landwirtschaftlichen Erzeugnisse erfolgt im größtmöglichen Einklang zwischen Mensch, Tier und Natur und ist auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise ausgerichtet.</p>
<p>Zitat:</p>
<p><i>Die solidarische Landwirtschaft ermöglicht die Schaffung eines neuen Vertrauens der Abnehmer in ihre Nahrungsmittel und zwischen den Menschen, die mit im Projekt dabei sind. Gemeinsam wollen wir Ideen in die Tat umsetzen, die ein nachhaltiges Miteinander zwischen Mensch und Mensch und seiner Umwelt erlebbar machen.</i></p>
<p><i>Solidarisch bedeutet:</i></p>
<p><i>&#8211; jeder kann unabhängig von seiner Einkommenssituation ökologisches Gemüse bekommen</i></p>
<p><i>&#8211; jeder nimmt nur soviel (Gemüse), wie er wirklich braucht</i></p>
<p><i>&#8211; jeder bringt sich nach seinen eigenen Möglichkeiten aktiv in die Gemeinschaft ein</i></p>
<p><i>&#8211; respektvoll miteinander umzugehen</i></p>
<p><i>Gemeinsam können wir:</i></p>
<p><i>&#8211; auf dem Feld arbeiten und die Hände in die Erde stecken</i></p>
<p><i>&#8211; lernen, wie die Nahrung wächst und gedeiht</i></p>
<p><i>&#8211; Naturkreisläufe miterleben</i></p>
<p><i>&#8211; Feste feiern</i></p>
<p><i>&#8211; Rezepte austauschen</i></p>
<p><i>&#8211; und vieles mehr…</i></p>
<p>Da das Themengebiet der GVO und deren Bezug auf Mensch, Tier und Natur sehr komplex ist, soll dieser Artikel als allgemeine Einführung in das Thema dienen. In weiteren Beiträgen wollen wir spezifischer auf einzelne Ursachen und deren Auswirkung, sowie möglichen Alternativen und Lösungsansätze eingehen.</p>
<p><em>Verweise und interessante Artikel zu den verschiedenen Themenbereichen:</em></p>
<p>Roundup: <a href="https://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen/fakten-zu-roundup-und-glyphosat.html">https://keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen/fakten-zu-roundup-und-glyphosat.html</a></p>
<p>Solidarische Landwirtschaft: <a href="https://solidarische-landwirtschaft.org/">https://solidarische-landwirtschaft.org</a></p>
<p>Massentierhaltung: <a href="https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung">https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung</a></p>
<p>Mit samenfestem Saatgut gegen Gentechnik: <a href="https://bantam-mais.de/">https://bantam-mais.de/</a></p>
<p>Bioanbauverband Demeter: <a href="https://demeter.de/">https://demeter.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://www.kryptonit.cc/lebensart/angriff-auf-den-guten-geschmack-du-bist-was-du-isst/" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Scheinheiliges Lügenbündnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 07:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Nazifrei]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkmarsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Spätestens seit 2010 versucht das Bündnis Dresden Nazifrei vergeblich einen so genannten „Nazi-Aufmarsch“ in die Annalen der Geschichte zu schicken. Dafür rufen die Verantwortlichen auch immer wieder zu Straftaten auf. Zum 70. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg scheiterten die offenen Rechtsbrüche das zweite Mal in Folge. Nun sieht man sich in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit 2010 versucht das Bündnis Dresden Nazifrei vergeblich einen so genannten „Nazi-Aufmarsch“ in die Annalen der Geschichte zu schicken. Dafür rufen die Verantwortlichen auch immer wieder zu Straftaten auf. Zum 70. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg scheiterten die offenen Rechtsbrüche das zweite Mal in Folge. Nun sieht man sich in der Opferrolle.</p>
<p>Silvio Lang und Jakob Gilles, zwei junge, dynamisch wirkende Herren. Der eine ambitionierter Jungpolitiker der LINKEN und Sprecher für antifaschistische Politik, der andere ver.di Jugendsekretär mit abgebrochener Berufsausbildung und im Zuge der Anti-PEGIDA-Proteste zunehmend Bindeglied zwischen linken Extremisten und bürgerlicher „Zivilgesellschaft“. <span id="more-10735"></span>Was sie verbindet ist nicht nur ihr nazistisches Weltbild, das jede anderslautende Meinung umgehend zum Hassobjekt werden lässt, sondern auch ihre Funktion als Sprecher des selbst ernannten Blockadebündnisses Dresden Nazifrei – Dresden stellt sich quer.</p>
<p>Der Mythos, auf welchen Dresden Nazifrei bis heute versucht tatsächliche wie vermeintliche Erfolge zu gründen und an welchen sich die Protagonisten des Netzwerkes krampfhaft klammern, ist das Märchen vom „ehemals größten Naziaufmarsch Europas“. Doch diese selbstgeschaffene Floskel, einzig erdacht um darauf einen verklärten antifaschistischen Siegesmythos aufzurichten, läuft ins Leere. Denn die Argumentation ist ebenso falsch wie verlogen. In den Jahren zwischen 2007 und 2010, fanden europaweit eine Vielzahl von Großveranstaltungen statt, die zweifelsohne nach dem kruden Weltbild von Lang &amp; Co. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-10737" src="https://aktion-widerstand.de/wp-content/uploads/2015/02/scheinheilig_04-300x200.jpg" alt="scheinheilig_04" width="300" height="200" />ebenfalls unter das Prädikat „Naziaufmarsch“ fallen dürften. So beispielsweise der <a href="https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=Us8ETzZwHuM" target="_blank">Aufmarsch</a> von 10.000 Faschisten am 7. Januar 2008 in Rom, zum 30. Jahrestag der Ermordung dreier Mitkämpfer im Jahre 1978. Auch an den von der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei organisierten <a href="https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&amp;v=gWPZIW-7PXk" target="_blank">Protesten</a> gegen die Auslieferung von Radovan Karadzic am 29. Juli 2008 in Belgrad beteiligten sich etwa 15.000 Personen. Oder der Marsch zum Tag der nationalen Einheit des Volkes am 11. Dezember 2010 in Moskau, das immerhin geografisch noch in Europa liegt, mit bis zu 12.000 Menschen.</p>
<p>Allein diese Beispiele widerlegen die Singularität der Dresdner Gedenkveranstaltung als einzige „rechte“ Massenkundgebung Europas mehr als deutlich. Zum anderen lässt die oberflächliche „Hauptsache dagegen“-Mentalität, wie es die Veranstalter des diesjährigen Gedenkmarsches in Dresden in ihrer Auswertung treffend formulierten, eines vollkommen außer Acht. Nämlich die zeitlich zwar parallele, inhaltlich jedoch konträr verlaufende Entwicklung der JLO/NPD auf der einen, des 2007 entstandenen Dresdner Aktionsbündnisses auf der anderen Seite. Während die einen auf Masse setzten, traten die anderen für eine Entpolitisierung und eine breite Auseinandersetzung mit der Bombardierung der Stadt ein. Dass man beim Bündnis Dresden Nazifrei beide Entwicklungen der Einfachheit halber gern zu einer einzigen verschmolzen sehen will, scheint verständlich. Denn unter der Oberfläche brodelt es, nachdem sich Silvio Lang bereits 2012 mit seiner Prognose, Dresden stünde womöglich vor seinem letzten 13. Februar, gründlich verrechnet hatte. Und auch in diesem Jahr wurde der Dreißigjährige Opfer seines Dranges zur Selbstdarstellung.</p>
<p>Besonders die Undogmatische Radikale Antifa Dresden (URA), eine Gruppe die sich aus den Sozialzusammenhängen im Umfeld des mittlerweile geschlossenen Freiraumprojektes „Praxis“ im Dresdner Westen rekrutiert und über enge Verbindungen zur gewaltbereiten linksautonomen Szene in Leipzig verfügt, geht auf Distanz. Denn entgegen dem von den radikaleren Kräften der URA geforderten offensiven Auftreten, setzen Gilles und Lang weiter auf den Kuschelkurs zu den Offiziellen der Stadt Dresden. Selbst der Anfangserfolg des Jahres 2010 ist durchaus kein bündniseigener. Erst eine starke Einflussnahme von außen, maßgeblich einer Allianz extrem linker Kreise aus Hamburg und Berlin, verhalfen dem Bündnis zum nötigen Auftrieb. Es war in weiten Teilen dasselbe Netzwerk, dass nun zur Teilnahme an einer großen Willkommensdemo für Flüchtlinge unter dem Motto „Refugees welcome!“ am 28. Februar in Dresden aufruft. Eine Aktion, die laut Antifakreisen ohne Absprache mit den Dresdnern geplant worden sein soll.</p>
<p>Auf eigene Erfolge ist man also dringend angewiesen. Zur Not redet man sie herbei. Nachvollziehbar also, dass dem eigenen Klientel das Komplettversagen des Bündnis Dresden Nazifrei bewusst verschwiegen wird. Kritische Stimmen zur vermeintlich mangelhaften Intervention gegen bekannt gewordene „Nazi-Aktivitäten“, versuchte man in sozialen Netzwerken mit einem geheuchelten „haben wir auf dem Schirm“ <a href="https://aktion-widerstand.de/wp-content/uploads/2015/02/scheinheilig_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-10738" src="https://aktion-widerstand.de/wp-content/uploads/2015/02/scheinheilig_02-150x150.jpg" alt="scheinheilig_02" width="150" height="150" /></a>zu besänftigen. Da Langs Glaubwürdigkeit im eigenen Lager aufgrund seiner fortgesetzten Fehlprognosen also zusehends schwindet ist es nicht verwunderlich, dass ihm am 18. Februar erneut die Dresdner Neuesten Nachrichten beiseite springen. So bietet das Blatt in einem groß aufgemachten <a href="https://www.dnn-online.de/web/dnn/politik/detail/-/specific/Weg-vom-Bohei-Dresden-Nazifrei-Sprecher-zieht-Bilanz-zum-Wochenende-des-13-Februars-2062803517" target="_blank">Interview</a> reichlich Raum für Langs offensichtlichen Selbstbetrug. Von erfolgreichen Blockaden und einem verhinderten Kundgebungsplatz vor dem Hauptbahnhof ist da die Rede. Ein Platz, der nie bei der Versammlungsbehörde angezeigt war, wie aus der Anmeldung des Aktionsbündnisses gegen das Vergessen hervorgeht, die kryptonit.cc vorliegt. Selbige entlarvt auch die Versuche des ansonsten doch eher recht objektiv berichtenden Nachrichtenportals <a href="https://www.addn.me/nazis/nazitrauermarsch-mit-blockaden-behindert/" target="_blank">Alternative Dresden News</a>, das Scheitern der vom Bündnis Nazifrei initiierten Störversuche aufzuhübschen. So spricht man dort von einer Verzögerung der angeblich für 15.00 Uhr geplanten Auftaktkundgebung um etwa <img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-10739 size-thumbnail" src="https://aktion-widerstand.de/wp-content/uploads/2015/02/scheinheilig_03-150x150.jpg" alt="scheinheilig_03" width="150" height="150" />anderthalb Stunden. In der vorliegenden Anmeldung hingegen heißt es: Sammeln 16.00 Uhr, Kundgebung 16.30 Uhr, Abmarsch 17.00 Uhr. Die Veranstaltung am vergangenen Sonntag verlief also in der Realität äußerst pünktlich. Faktisch verhindert hat das Bündnis von Silvio Lang und Jacob Gilles also Nichts. Der Gedenkmarsch fand statt. Dazu eine Aktionswoche, die dem Aktionsgrad vergangener Jahre in Nichts nachsteht, vergleicht man die entsprechenden Dokumentationen auf der Seite gedenkmarsch.de. Auch hier hat sich Langs Orakel also schnell entmystifiziert.</p>
<p>Was bleibt ist die Flucht in die Opferrolle. Ausgerechnet diejenigen, denen es bis heute an einer klaren Distanz zur Gewalt mangelt, stilisieren sich nun zum Opfer und Ankläger vermeintlicher Polizeigewalt. Und auch bei der Undogmatischen Radikalen Antifa begründet man die Absage einer für den 26. Januar angekündigten Demonstration unter dem Motto „For refugees safety and against racism“ sicherheitshalber damit, dass man das „Grundrecht auf Demonstrationen in Dresden nicht gewährleistet sieht“. Ausgerechnet jenes Grundrecht also, welches man selbst bei jeder sich bietenden Gelegenheit auszuhebeln versucht. Dass Khaled B., der zu trauriger Berühmtheit erlangte Wirtschaftsflüchtling aus Eritrea von einem Mitbewohner und Landsmann erstochen wurde, wie die Dresdner Staatsanwaltschaft nur wenige Tage zuvor mitteilte, dürfte wohl eher der wahre Grund hinter der Demo-Absage im Januar gewesen sein. Die mangelnde Distanz zur Gewalt als Mittel zum Zweck hingegen ist wenig verwunderlich wenn man realisiert, dass planmäßige und strategisch angezettelte Ausschreitungen die von den Störern gewünschten Effekte erheblich verstärken, wenn nicht gar erst ermöglichen. Wer aber bewusst Recht bricht, hat sich folgerichtig auch mit den Konsequenzen auseinander zu setzen. Dies gilt für Randalierer wie Blockierer gleichermaßen. Eine Logik, der man sich durch das Geschrei vom „kriminalisierten Protest“ immer wieder zu entziehen versucht.</p>
<p>Was letztendlich bleibt, vom Lügenbündnis Nazifrei, ist die durchaus gefährliche Zielvorgabe, die Silvio Lang im DNN-Interview wie folgt umreißt:</p>
<p><em>„Das Problem ist, dass es überhaupt noch ein Umgehen mit diesem Tag gibt. Wir wünschen uns, dass Dresden davon weggeht, aus dem 13. Februar einen besonderen Tag zu machen…“</em></p>
<p><strong>Noch ist es nicht soweit. Doch die Gefahr ist real! Die unbestritten wachsende Plattform, die sich Dresden Nazifrei bietet und auf deren Grundlage sich hohe BRD-Politiker beispielsweise am herabwürdigenden Mahngang Täterspuren beteiligen, der inzwischen offen von der Stadt Dresden protegiert wird, sollte deutliche Warnung sein! Warnung für jeden der, unabhängig seines politischen Standpunktes, sich für eine freie Gesellschaft einsetzt, in der die Verfolgung und Ausgrenzung Andersdenkender der Vergangenheit angehören!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://www.kryptonit.cc/politik/scheinheiliges-luegenbuendnis/" target="_blank">Quelle</a></p>
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