Was ist denn diese Freiheit? Wir haben die Definition.(deutsche Weltanschauung)Der deutsche Dichter und Literat LAGARDE fasste sie knapp und doch präzise zusammen. Und er erweiterte diese um einen weiteren Satz, in dem er sagte: „Frei ist, wer seinem anerschaffenen Lebensprinzip zu folgen imstande ist.“ Die Kommunistin Rosa Luxemburg weiß uns die Freiheit als immer auch die der Andersdenkenden zu beschreiben. Doch wie viel Wahrheit kann in diesem Ausspruch liegen? Fängt meine Freiheit denn nicht da an, wo sie für jemand anderen aufhört?
Gedankenexperiment:
Stellen wir uns vor, dass wir von einer Wanderung müde geworden sind und nun eine Pause nottut. Auf unserem Weg entdecken wir eine Bank. Wir setzen uns also. Was ist hier passiert? Da wo wir jetzt sitzen, kann kein anderer den Platz nehmen, außer er vertreibt uns und nimmt uns unserer Freiheit. Selbstredend birgt die Bank vielleicht auch Platz für mehr als eine Person. Jedoch ist irgendwann Schluss, die Bank ist voll und bietet nun keinen Platz mehr für andere, die auch gerne sitzen würden. Dieser Gedankenexkurs, steht stellvertretend für viele andere manchmal sogar lebenswichtigen Entscheidungen, die wir treffen müssen. Übertragen wir dieses Unterfangen doch auf den Lebensraum einer organisch gewachsenen Gemeinschaft. Also der Familie, dem Volk oder der Ethnie.
Jede Gemeinschaft, sucht sich einen Lebensraum, erwirtschaftet Ressourcen, bearbeitet den Boden und erarbeitet sich einen gewissen Lebensstandard. Die Menschen sind aufgrund ihres Selbsterhaltungstriebes darauf „gepolt“ diesen Zustand möglichst erhalten zu wollen. Welche Familie käme auf den Gedanken in ihrem Haus fremde Menschen aufzunehmen und Asyl zu gewähren? Sicherlich wird es auch das geben. Aber die Entscheidung, dies zu tun, ist freiwillig. Das Eigene, was mit der Hände Arbeit errichtet wurde, wird nicht einfach so Fremden überlassen. Das ist evolutionär im Menschen verankert. Die Proteste und Demonstrationen von Bürgern gegen die überall wuchernden Asylantenunterkünfte sind ein zeichnendes Beispiel für diese Tatsache.
Freiheit ist also unmittelbar mit Kampf verbunden und nicht vergleichbar mit einer Welt voller Sorglosigkeit. GOETHE schrieb: „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.“ Von den Andersdenkenden ist hier nicht die Rede. So steht der Kampf der Kulturen also unmittelbar im Bereich der Freiheitsfrage. Wenn wir also angetreten sind, um unser Volk zu schützen, es zu bewahren und zu fördern, dann sind wir zugleich auch eine Freiheitsbewegung. Nach LAGARDE ist die Identität ein Freiheitsgut ohnegleichen und nach GOETHE muss sie stets aufs Neue erkämpft werden. Der Historiker Dominique Venner drückt es so aus: „Leben heißt kämpfen gegen das, was mich verneint.“
Der Kampf gegen den Zeitgeist ist höchstes Freiheitsstreben.
Unsere Freiheit ist zugleich auch die Unfreiheit derer, die uns verneinen.



