Wenn die Linke sagt: Grönland gehört den Grönländern, gilt das als legitim, als moralisch richtig, als antikolonial. Niemand empört sich. Doch sobald Deutsche sagen: Deutschland gehört den Deutschen, beginnt die Empörung.Dann ist es plötzlich gefährlich, rückwärtsgewandt, verdächtig. Warum darf jedes Volk seine Heimat benennen – nur die Deutschen nicht?
Und noch eine zweite Frage, die niemand stellen will: Wo ist Europa in dieser Debatte? Grönland ist nicht nur eine Identitätsfrage. Es ist geopolitisch hochrelevant: Rohstoffe, Arktisrouten, Sicherheit, Einfluss zwischen USA, China und Russland. Während andere Mächte strategisch denken, versteckt sich Europa hinter moralischen Floskeln und verzichtet freiwillig auf Einfluss.
Ein Kontinent, der geopolitisch bestehen will, kann sich keine politische Naivität leisten. Europa kann nicht auf der einen Seite globale Verantwortung reklamieren und auf der anderen Seite strategische Schlüsselräume einfach aufgeben. Genauso wenig kann ein Volk dauerhaft bestehen, wenn es sich nicht einmal mehr traut,seine eigene Selbstverständlichkeit auszusprechen.Deutschland ist kein abstraktes Verwaltungsgebiet. Es ist Geschichte, Sprache, Identität, Kultur – gewachsen, getragen und erneuert von Generationen Deutscher.
Das zu benennen ist unsere Pflicht!



