Leuven (Flandern) – In der vergangenen Woche, genauer gesagt am 25. und 26. März 2026, waren JN-Aktivisten im nahegelegenen Flandern, um dort gemeinsam mit den Kameraden des NSV (Nationalistischer Studentenverband) an der jährlichen „Remigration“-Demonstration teilzunehmen. Neben der Demonstration stand auch die Vernetzung junger nationalistischer Kräfte aus Europa und der Welt auf der Tagesordnung.

 

Den Auftakt bildete eine Redeveranstaltung am Abend des 25.03. Ein amerikanischer Professor mit europäischen Wurzeln, Dr. Tylor, hielt einen Vortrag über die amerikanische Geschichte, Kolonialismus und Territorialismus. Hauptthema des Vortrags war die bereits früh entwickelte Idee der Remigration. Es wurde über die Anerkennung von „Rassen“ gesprochen sowie über die These, dass ein gemeinsames Zusammenleben von Schwarz und Weiß nicht möglich oder nicht erstrebenswert sei. Zudem wurde angesprochen, dass die Abschaffung der Sklaverei unter früheren US-Präsidenten auch dem Ziel gedient habe, eine Vermischung zu verhindern. Es wurde die Auffassung vertreten, dass „Rassentrennung“ ein notwendiges Mittel sei, um einer sogenannten Überfremdung und einem „Völkeraustausch“ entgegenzuwirken. Des Weiteren wurde thematisiert, dass Kolonialismus für weniger entwickelte Länder als Chance betrachtet worden sei und viele daher die Kolonialisierung als positiv empfunden hätten.

 

Der Vortrag stieß bei den anwesenden Aktivisten – nicht nur aus den eigenen Reihen – auf großes Interesse. In den anschließenden Gesprächen kristallisierte sich vor allem eines heraus: Die politische Arbeit in Europa wird als ein Kampf verstanden, der insbesondere von jungen Kräften geführt werden müsse. Der Fokus solle darauf liegen, Institutionen wie beispielsweise Universitäten „zurückzuerobern“ und sie nicht den politischen Gegnern zu überlassen, um aus dieser Sicht einer Indoktrination entgegenzuwirken. Europa habe, so die Einschätzung, in vielen Regionen ähnliche Probleme, und der nationalistische Freiheitskampf werde sich zu einem gemeinsamen Kampf der europäischen Völker entwickeln.

 

Am nächsten Tag waren die Aktivisten in Leuven selbst unterwegs, um kulturelle Eindrücke zu sammeln. Die Stadt wurde als historisch bedeutend mit weit zurückreichender Geschichte beschrieben. Am Abend des 26.03. versammelten sich schließlich die Teilnehmer der Demonstration nach und nach auf dem Herbert-Hooverplein, von wo aus der Demonstrationszug startete. Fahnen wurden verteilt, Flugblätter mit Verhaltenshinweisen und Sprechchören ausgegeben und die Aufstellung eingenommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Neben regulären Einsatzkräften waren auch Spezialeinheiten, Hundestaffeln, Wasserwerfer sowie gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz. Bereits im Laufe des Tages hatte sich ein linker Gegenprotest durch die Straßen bewegt, sodass früh klar wurde, dass der Abend nicht ruhig verlaufen würde.

Neben Studenten und internationalen Delegationen nahmen auch zahlreiche patriotische Fußballfans an der Demonstration teil. Insgesamt bewegte sich der Demonstrationszug mit etwa 1.100 Personen unter dem Motto „Remigration“ durch die Straßen von Leuven. Nach wenigen Metern kam es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Gruppen. Der Demonstrationszug spaltete sich teilweise auf. Provokationen, gegenseitiges Anrennen und der Einsatz von Pyrotechnik, die in die Menschenmengen geworfen wurde, prägten zunehmend das Geschehen des Abends. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern, begleitet von Parolen wie „Remigration schützt unsere Nation“ und lautem Knallgeräusch an vielen Stellen.

Trotz der angespannten Lage konnte die Demonstration im Großen und Ganzen beendet werden. Mit abschließenden Worten der NSV-Führung sowie eines Frauenverbandes und dem Singen von Nationalliedern fand der offizielle Teil seinen Abschluss. Im Anschluss wurde eine „After-Demo-Party“ in einem nahegelegenen Etablissement veranstaltet.

Abschließend wurde betont, dass die Zeiten rauer würden, die Fronten sich verhärteten und jeder Einzelne in der Verantwortung stehe, etwas für sein Land, sein Volk und Europa zu tun. Die Freundschaft zwischen flämischen und deutschen Teilnehmern sei gestärkt worden, und der europäische Austausch finde statt.

Nur gemeinsam, so die abschließende Aussage, könne man den aktuellen Entwicklungen entgegenwirken und Europa gestalten.