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Das Massaker von Swinemünde – unvergessen

Wir schreiben den 12. März 1945.
Es ist ein idyllischer Vorfrühlingstag als gegen 12 Uhr die Luftschutzsirenen dröhnen und der alliierte Bombenholocaust seine blutverschmierte Hand über die Hafenstadt Swinemünde legte.
Zu diesem Zeitpunkt befinden sich zigtausende deutsche Flüchtlinge, zumeist Frauen und Kinder, in der Stadt, um den Greueltaten der Roten Armee zu entfliehen.

Als die 8. US Luftflotte mit ihren 661 schweren Bombern und 412 Begleitjägern ihre 1609 Tonnen Bomben abwarfen fanden 23.000 deutsche Volksgenossen den Tod. Dabei wurde die Stadt Swinemünde in Pommern durch den massiven Luftangriff zum großen Teil zerstört. Die Zahl der überwiegend zivilen Todesopfer war mehr als erheblich.
Bei dem Angriff versenkten Tiefflieger auch etliche Schiffe, die zum Flüchtlingstransport aus dem Samland-Kessel und aus Ostpreußen eingesetzt wurden. Namentlich wurden die Flüchtlingsschiffe Jasmund, Hilde, Ravensburg, Heiligenhafen, Tolina, Cordillera und Andros versenkt. Allein mit der Andros verstarben im Hafen von Swinemünde 570 Menschen, überwiegend Frauen und Kinder.
Die Mehrzahl der geborgenen Toten wurde auf dem nahen Golm bei Kamminke in Massengräbern begraben. Der Golm ist mit 69 Metern die höchste Erhebung auf der Insel Usedom.
Was viele deutsche Touristen aber auch die Einheimischen der polnischen Stadt Swinoujscie nicht wissen, sie gingen seit vielen Jahrzehnten über die menschlichen Überreste mehrerer tausend Gefallener im Kurpark von Swinemünde spazieren, bis heute.
 
Aus diesem Anlass gedachten auch in diesem Jahr wieder Aktivisten der JN Pommern, NPD und diverse freie Aktivisten dem feigen und heimtückischen Blutvergießen, denn es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
 
In stillem Gedenken
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