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BAK Europa: Elefthería í thánatos! – Freiheit oder Tod!

DRESDEN/ATHEN. „Elefthería í thánatos!“ – Freiheit oder Tod. Mit diesem Ruf trat am 25. März 1821 der Metropolit Germanós von Patras mit der Fahne der Griechischen Revolution, welche er zuvor gesegnet hatte, vor das orthodoxe Kloster Agía Lávra in Kalavryta und rief das Volk zum Widerstand gegen die osmanische Besatzung des Landes auf. Dies war der offizielle Beginn des Widerstands gegen die türkische Okkupation Griechenlands. Das 961 n. Chr. errichtete Kloster, 1585 von den Türken niedergebrannt und im Jahr 1600 wiedererrichtet, ist eines der Ältesten auf dem Peloponnes. Es wurde zum Symbol der Unabhängigkeit und damit zum Nationalheiligtum, die Losung „Elefthería í thánatos!“ – Freiheit oder Tod – zum Wahlspruch griechischer Patrioten, bis heute.

Die Unabhängigkeit der Ersten Hellenischen Republik (1827–1832), welche ihre volle Souveränität erst 1930 erhielt, geht auf den sogenannten Frieden von Adrianopel vom 14. September 1829 zurück, der zugleich das Ende des Russisch-Osmanischen Krieges von 1828 markiert. Dem am 30. Mai 1826 verstorbenen Metropolit Germanós war somit das mit der Freiheit gekrönte Ende der acht Jahre andauernden Griechischen Revolution nicht vergönnt. Kraft des Zweiten Londoner Protokolls vom 7. Mai 1832, das von der griechischen Nationalversammlung am 8. August 1832 einstimmig angenommen wurde, übernahm der bayrische Prinz Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach als erster König von Griechenland bis 1862 die Regierungsgeschäfte. Der 25. März aber wurde zum griechischen Nationalfeiertag. Auch Vertreter der Jungen Nationalisten nahmen an den Feierlichkeiten in Athen, sowie einem von der befreundeten Gemeinschaft ProPatria veranstalteten Kampfsportturnier teil.

Am Sonntag, den 25. März 2018, trafen sich deutsche und griechische Aktivisten auf dem bekannten Syntagma-Platz im Zentrum Athens, am Parlamentsgebäude und dem Grabmal des unbekannten Soldaten gelegen, um dort der Militärparade anlässlich des Nationalfeiertages beizuwohnen. Ein beeindruckender Aufmarsch von Heer, Luftwaffe, Marine sowie Spezialeinheiten mitsamt modernen Waffensystemen wie Panzern, Kampfflugzeugen und Helikoptern. Auch das Programm in der Stadt, beispielsweise mit Volkstänzen in nationalen Trachten und ein traditionelles Essen im Kreise einer Kameradenfamilie hinterließen ganz besondere Eindrücke.

Am Nachmittag folgten die Vorbereitungen auf das von der Gemeinschaft ProPatria organisierte Kampfsportturnier. Dieses fand bereits in vierter Auflage statt und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Söhne Mazedoniens“. In Kampf Nummer 3 stand auch unser Wettkämpfer im Ring, unterlag jedoch durch technischen K.O.. Die Botschaft der Veranstaltung, an der sich neben griechischen Aktivisten und Kämpfern auch Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Russland, Bulgarien und Rumänien beteiligten, war die der Einheit. So wurde auch für den 3. Europakongress der JN am 11. und 12. Mai geworben, der unter dem Motto „[RE]generation.EUROPA“ steht und zu welchem man auch mit den Vertretern von ProPatria ins Gespräch kommen kann!

Zur Wahl des Mottos des Turniers erklärte die Gemeinschaft:

„Wir wählten dieses Motto, weil die Vereinten Nationen, die NATO und die Regierungen von Griechenland und Skopia[1] sich jetzt darauf vorbereiten, dem Staat Skopia den Namen Mazedonien zu geben. In Griechenland hielten am 4. Februar gewöhnliche Leute große unabhängige Demonstrationen mit 1.500.000 Menschen in Athen und 500.000 in Thessaloniki gegen diese Vereinbarungen ab. Aus diesem Grund wählten wir ‚Söhne Mazedoniens‘ aus, denn unsere Position ist die, dass nur ein Mazedonien existiert, das griechisch ist. Wir sind gegen die Pläne von NATO und UN und deren geopolitische Spiele auf dem Balkan.“

BAK Europa

[1] Skopje: Hauptstadt von FYROM (englisch für Former Yugoslav Republic of Macedonia), der ehemals südlichsten Teilrepublik Jugoslawiens. Nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens erklärte das Land 1991 unter dem Namen Republik Mazedonien seine Unabhängigkeit. Griechenland lehnte diesen Namen ab und verweigerte die Anerkennung, da die Republik Symbole und Geschichte der griechischen Nation verwandte. Heute ist die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien unter der Bezeichnung FYROM Mitglied der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen. Die Mehrheit der Einwohner sind Christen slawischen Ursprungs (60%) und Muslime albanischer Herkunft (30%).

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