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Freispruch für JN-Vorsitzenden am Regensburger Landgericht

Die Regensburger Journaille hatte sich bereits grinsend die Hände gerieben, als sie in ihren Blättern über die erstinstanzliche Verurteilung des JN-Bundesvorsitzenden berichten konnte. Andy leitete den NPD-Ordnerdienst während der Deutschlandfahrt des Parteivorstandes im vergangenen Jahr, als der Tross in Regensburg von gewalttätigen Gegendemonstranten angegriffen wurde und es zum Handgemenge kam. Gegen den JN-Chef wurde schließlich Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung erstattet, woraufhin das Gericht eine Strafe von 3.600 € verhing.

Zur Berufungsverhandlung am Regensburger Landgericht am 14. Oktober sollte der Fall letztlich die erwartete Wende nehmen. Nach der Anhörung des Beschuldigten und des vermeintlich Geschädigten erkannte das Gericht schnell, dass an der Darstellung des Anzeigestellers etwas faul sein musste, sodass nicht einmal die Entlastungszeugen angehört werden mussten. Das Verfahren wurde eingestellt, die Kosten fallen der Staatskasse zur Last.

„Dass die zweite Instanz mich freisprechen würde, hatte ich erwartet. Es entspricht heute leider der gängigen Praxis, dass nationale Aktivisten erstinstanzlich ungerechtfertigt hohe Strafen auferlegt bekommen, offenbar in der Hoffnung, man könne sich eine Berufung finanziell nicht leisten, knickt ein und zahlt. Darüber hinaus sind Verurteilungen – ganz gleich ob rechtskräftig oder nicht – immer ein gefundenes Fressen für die Medien. Doch es bewahrheitet sich immer wieder: Je höher die Instanz, desto klarer scheint der Blick und desto schärfer der Sinn für die Wahrheit.

Während ich zunächst verurteilt wurde und die Hetzer bereits feierten, entzauberte das Landgericht die widersprüchlichen Darstellungen des Anzeigestellers schnell. Dieses Urteil soll andere Nationalisten, die in dieser Republik oftmals schneller zu einer Anzeige kommen als zu einem neuen Paar Schuhe, ermutigen, nicht gleich vor dem ersten Wald- und Wiesengericht einzuknicken. Es lohnt sich immer nach Mitteln und Wegen zu suchen, eine Berufung durchzuziehen und diese am Ende zu gewinnen“, so Andy nach der Verhandlung.

Riesa, den 15.10.13

JN-BuVo

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