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Bildungsreise nach Sachsen-Anhalt

Dass man in der Heimat schöne Urlaubstage verbringen kann, bewies wieder einmal die diesjährige Reisegemeinschaft der Jungen Nationaldemokraten aus dem Muldental. Ganz gegen den Trend, Erholung bei einer Pauschalreise auf Mallorca zu suchen, zeigte es sich wieder einmal, was es für schöne Ec ken in der unmittelbaren Nähe zu entdecken gibt.

wörlitzZiel war das ca. 60 Kilometer entfernte Bergwitz (Nähe Kemberg) in der Dübener Heide. Nach dem Bezug der Ferienanlage aus DDR-Zeiten mussten die kleinen und großen Kameraden natürlich erst einmal im herrlichen Bergwitzsee „anbaden“. Danach wurde die nähere Umgebung erkundet und am Abend bei vegetarischem Grillgut (erfolglos) gegen Mücken gekämpft ;-). Die darauf folgenden zwei Tage sollten zur (Weiter)Bildung genutzt werden.

Erste Stadion war die schöne „Lutherstadt Wittenberg“, im Rahmen einer Stadtrundfahrt erfuhren wir viel über die geschichtsträchtige und (in vergangener Zeit) stark umkämpfte Stadt. Natürlich besuchten wir die „Schlosskirche“, hier besichtigten wir das berühmte Kirchentor, wo Martin Luther laut Philipp Melanchthon am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll. Was, wie wir alle wissen, zu einer Kirchenspaltung, zur Bildung evangelisch-lutherischer Kirchen und weiterer Konfessionen des Protestantismus führte.

„Für meine Deutschen bin ich geboren, ihnen möchte ich auch dienen.“ – Martin Luther

wittenberg2Würde dieser große Deutsche die heutigen Zustände im heutigen Staatsfragment und dem (moralischen) Zustand der evangelischen und katholischen Kirche erblicken, wo stünde er wohl heute? Ein Tor würde sicher nicht ausreichen. Aber dies und seine Meinung über andere „Weltreligionen“ ist ein großes Thema für sich und soll hier nicht abgehandelt werden.

Am dritten Tage sollte es, nach dem täglichen Frühsport, in den „Wörlitzer Park“ gehen. Und auch hier wurden wir belohnt, die gepflegt und große Parkanlage wird uns wohl aufgrund seiner Schönheit sehr lange in Erinnerung bleiben. Es gibt so viel zu entdecken und zu besuchen, sodass ein halber Tag leider nicht ausreicht, um jeden Winkel zu erkunden und zu genießen. Ein absoluter Geheimtipp für frisch Verliebte und Schöngeister!

Die nächsten Tage nutzen die sechs „Urlauber“ um auch mal die Seele baumeln zu lassen. Mit Baden, Spielen und Wandern wurde jede Stunde des Tages aktiv genutzt. Am Tage der Abreise wurde auf dem Heimweg „Ferropolis – die Stadt aus Eisen“ besucht. Auch hier lohnte sich der Besuch und die Reisegemeinschaft erfuhr viel aus der Bergarbeitergeschichte unserer Heimat. Auch für weniger Technik-Interessierte ist es ein lohnendes und beeindruckendes Ausflugsziel.

Sachsen-Anhalt? Wir sehen uns wieder!

JN Muldental

 

 

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