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Bayern: Eine Nachricht macht die Runde: Aktion für die Gefangenen im Rheinland

Unter dem Motto „Eine Nachricht macht die Runde“ steht die Soli-Kampagne der Jungen Nationaldemokraten für die seit über einem Jahr inhaftierten Kameraden des AB Mittelrhein.

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Hunderte Briefkästen werden bestückt

Seit mehr als einem Jahr sitzen mehrere Kameraden aus dem Rheinland in Untersuchungshaft. Bisher fanden schon über 50 Prozesstage statt. Es wird Zeit, dass wir alle gemeinsam den standhaften Gefangenen Mut zusprechen und ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Deshalb gingen mehrere Kameraden der JN Franken auf die Straße. Bewaffnet mit einem selbst erstellten Flugblatt um den Anwohnern im Raum Erlangen und Forchheim aufzuzeigen, wie verlogen dieses System ist und was dem Bürger in der BRD droht, wenn er sich auf das Recht einer eigenen Meinung beruft und diese auch noch nach außen trägt.

Auch ein Banner kam zum Einsatz, mit dem man sich provokant vor mehreren Rathäusern den ganzen Tag über hinstellte und seinen Protest öffentlich kundgetan hatte. Bis in die Nacht hinein waren wir unterwegs. Die letzte Station war der Ort Gräfenberg.

11Die Station Gräfenberg wurde bewusst als letzter Ort gewählt, um zum Abschluss mit den Kameraden vor das Kriegerdenkmal zu gehen. Denn wir marschieren nicht nur für die gefallenen Kameraden beider Weltkriege oder für die Opfer der Geschichte. Nein, wir kämpfen auch für die zahlreich eingesperrten Kameraden, die von diesem System in Haft gesteckt wurden, ohne eine Straftat begangen zu haben.

Wir rufen deshalb dazu auf: Schreibt den Gefangenen Briefe, besucht gefangene Kameraden und vergesst sie niemals. Ein Gefangener braucht uns mehr denn je, wenn er vom System isoliert wird!

JN Franken

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