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Die „Anderen“ bei Dunkelheit und Kälte 2012

In der heutigen Zeit fällt es den Menschen immer schwerer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zu vielfältig und präsent sind die Ablenkungsmöglichkeiten der kapitalistischen Gesellschaft. Echte Werte und Bindungen hören schnell auf zu existieren, wenn durch das System wieder einmal Egoismus und Furcht geweckt worden sind.

Umso erstaunlicher erscheint der Moment in Norddeutschland, in dem wenige Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sich treffen. Jede Hand berührt die andere. Der Wille der „Anderen“ ist in all ihren Herzen zu spüren. Hier sind Deutsche, die noch etwas spüren, wenn am Jahrestag die Vergangenheit ihre schreckliche Macht erneut ausstreckt!

Die Dunkelheit des Waldes weckt keine Ängste, denn der Weg zu unserem Ziel ist durch die innere, so klare Pflicht geschrieben. Der Mythos, der in den Gedanken an die Helden lebt, ist jetzt frei! Unsere Schritte ehren ihre Taten.

Eine beißende Kälte um uns herum greift jeden einzelnen Tag an, aber sie schafft es nicht die Krankheit des hiesigen Seins zu wecken. Denn unser Feuer lodert auf der Höhe und am Puls der Zeit. Die Freiheit des Unbekannten Soldaten, für sein Volk und das Leben zu kämpfen, erfordert unseren ewigen Dank. Wir verneigen uns vor seinem Grab!

Dazu Perikles Worte aus alter Zeit:

„So haben sie denn für das Ganze ihr Leben hingegeben und hierdurch für ihre Person ein unvergängliches Lob und das glänzendste Grabmal erworben, weniger das, in dem sie ruhen, sondern das, in dem ihr Ruhm bei jedem, der zufällig darauf geführt wird, im Augenblick der Rede wie der Tat unauslöschlich eingegraben steht“ (aus der „Gefallenenrede“ des Perikles, 431/430 v. Chr.).

Erfordert es heute auch Mut für unser Eigenes, unsere nationale Identität zu stehen – wir werden nicht verzagen! Aus dunkler Nacht empor wird die Welt es sehen, wie wir nur allzu bereit, die Tradition der Anderen zu sein.

JN-Aktivisten aus Schleswig-Holstein

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