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„Gegen Schwedenfeindlichkeit“

Ein Reisebericht aus Stockholm

Am 10. Dezember waren auch einige Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten in Stockholm anwesend. Anlass war die thematisch neu ausgerichtete Demonstration gegen eine Politik, die zu Gewalt und Hass bei den Menschen führt und das allmähliche Verschwinden des schwedischen Volkes vorantreibt. In den letzten Jahren noch einzig für das Gedenken an den im Jahr 2000 durch Ausländer ermordeten Nationalisten Daniel Wretström organsiert, stellte sich die diesjährige Veranstaltung daher inhaltlich breiter auf und ging sinnvollerweise vermehrt auf die Problematik der gewaltpotenzierenden multiethnischen Gesellschaft ein.

So schafften es über 700 nationaldenkende Aktivisten (wobei bis zu 80 davon aus Deutschland angereist waren), ein kraftvolles Zeichen in unserer schnelllebigen Medienwelt zu setzen. Nach problemloser Anreise – für deutsche Verhältnisse mit auffallend geringer Polizeipräsenz –, versammelten sich die Teilnehmer direkt vor dem Palast des schwedischen Königs, in unmittelbarer Nähe zum nationalen Parlament, dem schwedischen Reichstag. Zwar begleitet von Protesten durch antinationale Demonstranten, wurde dort eine Kundgebung abgehalten, an der sich Redner aus allen nationalen Organisationen und Parteien des Landes präsentierten. Als europäischer Gast konnte zudem der Abgeordnete des Europaparlaments und Vorsitzende der British National Party Nick Griffin begrüßt werden.

Im Gegensatz zu allgemeinen Vorstellungen (oder auch Vorurteilen), konnte besonders Griffin in einer rhetorisch starken Rede die Ursachen für die Identitätskrise und die Überfremdung Schwedens wie Europas im liberalkapitalistischen System klar herausarbeiten. Mit Eindringlichkeit und emotionaler Tiefe mahnte er seine Hörer, den Feind in der etablierten Politik und nicht etwa bei den Ausländern zu suchen. Weiter skizzierte er einen Ausblick auf kommende Zeiten und die damit einhergehenden harten sozialen Bewährungsproben, die auf uns alle zukommen werden.

Nachdem die Kundgebung (welche übrigens komplett von einer Gruppe sehr interessierter asiatischer Touristen direkt verfolgt wurde) ohne dauerhafte Störungen beendet werden konnte, formierte sich dann der Trauermarsch. Ein langer, durch hunderte Fackeln erleuchteter Zug bewegte sich im Herzen von Stockholm durch die Straßen und wurde per Echtzeitübertragung vom schwedischen Fernsehen dokumentiert. Zwischendurch versuchten einige Gegendemonstranten den Marsch mit Böllern und Bengalolichtern zu attackieren, ohne dabei aber einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Zu jeder Zeit konnten die Nationalisten ihren Weg ungehindert fortsetzen. In eisiger Kälte schuf die Demonstration so einen sehr gut wahrnehmbaren öffentlichen Gegenpol zum einseitigen Zeitgeist.

Am Abend wurden wir deutschen Gäste dann zu einem sehr geselligen Beisammensein am Rande Stockholms eingeladen. In ruhiger Lage konnten wir einen völlig überfüllten Saal erleben, in dem durch einige Wortbeiträge dänischer und schwedischer Aktivisten noch einmal der Tag rekapituliert wurde. Anschließend daran gab es ein äußerst stimmungsvolles musikalisches Ausklingen des Abends.

Insgesamt lässt sich das Wochenende für uns JN- Aktivisten als durchweg positiv bewerten. Zum einen konnte Kontakt zu gut organsierten und sehr gastfreundlichen schwedischen Nationalisten geknüpft werden; zum anderen erlebten wir eine öffentliche Veranstaltung in einer europäischen Hauptstadt ohne wirkliche Repression oder ernsthafte Blockadeversuche bei gleichzeitigem modernen Auftreten und angenehm gemischtem Publikum.

Ein besonderer Dank gilt dabei den Kameraden von der Organisation „Förbundet Nationell Ungdom“ (frei übersetzt: Bund der nationalen Jugend) sowie dem Nordischen Hilfswerk.

Ein erstes Video von der Veranstaltung ist des Weiteren als kleine Dokumentation der Ereignisse HIER zu finden.

 

JN-Stützpunkt Kiel

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