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„Neue Qualität im nationalen Spektrum“

Verfassungsschutz über Junge Nationaldemokraten in Schleswig-Holstein

Der neue Verfassungsschutzbericht für Schleswig- Holstein ist erschienen und befasst sich über mehrere Seiten mit der Wiederbelebung der Jungen Nationaldemokraten in unserem Bundesland. In Anbetracht der dort zu lesenden Bemerkungen sehen wir uns als Aktivisten der JN herzlichst dazu aufgefordert, einen eigenen Kommentar zu verfassen.

Gleich zu Beginn vermuten die bezahlten Schnüffler und Berufsdenunzianten der fragwürdigen Behörde, dass die NPD es nur noch ungenügend vermag, junge Leute an sich zu binden (siehe: Seite 25). Ohne einen Nachweis für diese Behauptung zu liefern, verkennen die Autoren des Berichts völlig den im Vergleich sehr positiven Altersdurchschnitt der Partei, der derzeit bei ungefähr 37 Jahren liegt. Auch ein Blick auf Parteiveranstaltungen zeigt jedem Beobachter, wie viele junge Leute und Funktionäre das Parteileben beflügeln. Dies war auch schon vor der Reaktivierung der JN in Kiel (Schleswig-Holstein) der Fall, sollte daher nicht als Ursprungsintention zu nennen sein. Die NPD ist und bleibt eine Partei der Jugend und der Zukunft und kann im Gegensatz zu den etablierten Parteien auf auffallend überproportionale Zustimmungswerte bauen. Letzte Bestätigung dafür war übrigens die zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt durchgeführte Juniorwahl, bei der die NPD mit 11,4% stark abgeschnitten hat. Zwar lassen sich solche Ergebnisse nicht direkt auf unser westdeutsches Bundesland übertragen, dennoch wissen wir aus dem Alltag und in Gesprächen mit jungen Leuten, wie sehr nationale Themen nach wie vor auch in Schleswig-Holstein Konjunktur haben.

Doch zurück zu den Aussagen im Bericht. Teilweise richtig erkannt wird der Umstand, dass vielen gerade jungen Kameraden eine ausgereifte politische Bildung zunächst fehlt. Dabei wäre im nationalen Spektrum ein nicht vorhandener „ideologischer Überbau“ (siehe: Ebenda) zu vermissen. Erst einmal sind hier die freundlichen „Verfassungsschützer“ zu belehren, da der Nationalismus immer noch eine Weltanschauung ist und keine unserer Ansicht nach welt- und realitätsfremde Ideologie wie etwa der Liberalismus. Des Weiteren ist zu korrigieren, dass natürlich auch freie Kräfte oder einzelne Aktivisten schon in jungen Jahren zu enormer politischer Kompetenz gelangt sind und somit durchaus als weltanschaulich gefestigt zu sehen sind. Die JN versucht ergänzend durch ein speziell von Matthias Gärtner (Bundesschulungsleiter) ausgearbeitetes Schulungskonzept einerseits professionell politische Grundlagen und aktuelle Themen zu vermitteln, andererseits verantwortungsbewusste Kader zu bilden, die als Multiplikatoren dienen können.

Als nächstes (siehe: Ebenda) werden wir belobigt, indem recht anerkennend von einer durch uns angestrebten neuen „Qualität“ im nationalen Spektrum gesprochen wird. Gleichzeitig wird den im Land vorhandenen autonomen Aktionsgruppen diese quasi abgesprochen. Diesen Vergleich lassen wir natürlich nicht gelten. Denn das Konzept einer Aktionsgruppe hat durchaus Sinn, wenn man sich die heutigen Zustände gerade in städtischen Räumen anschaut. So findet sich der Nationalist von heute in einem durch und durch von Gewalt geprägten Umfeld wieder. Egal ob es die örtliche Antifa ist, oder stark durch Migranten geprägte Jugendgruppen sind, immer stärker spüren junge national denkende Deutsche die gewaltsame Unterdrückung ihres Freiheitsstrebens im Alltag. In einer solchen Situation sich lose zusammen zu schließen und dadurch eine Bezugsgruppe zu haben, die in schweren Situationen unterstützend wirkt, ja dem Aggressor in defensiver Art und Weise Grenzen aufzeigt, ist mehr als nur vernünftig. Dass dabei nicht jedes Aktionsgruppenmitglied gleich zum Vollblutaktivisten wird, lässt sich anhand der oftmals schröpfenden Arbeitsverhältnisse und anthropologisch begründbaren verschiedenen politischen Geistesfertigkeiten ebenso einleuchtend erklären. Dennoch haben es viele Aktionsgruppen, auch über unser Bundesland hinaus geschafft sich in einem feindlichen urbanen Klima zu behaupten und ein Stück nationale Gegenkultur zu verwirklichen.

Nach dieser eher unschönen Denunzierung von autonomen Strategien wird der Bericht dann wieder freundlicher. So ist der VS so nett, einige (aber lange nicht alle) Berichte unserer Arbeit erneut zu veröffentlichen, so dass sich potentielle Interessenten auch hier ein anfängliches Bild unseres politischen Lebens machen können (siehe: Seite 26f.). Auch wird unserer schon einmal im Interview präsentierten Selbstdarstellung breiter Raum im Bericht gewährt (Seite: 27f.). Gerade an dieser Stelle ist beachtlich zu verzeichnen, wie viel zitiert, aber wie wenig kommentiert wird. Einzig die Einschätzung, bzw. Phrase, dass man sich „bekannte[r] rechtsextremistischer Publikationsmuster“ bedienen würde, zeugt von einer ansatzweise versuchten Verächtlichmachung unserer Arbeit. Doch müssen wir dann zum Ende dieses Kommentars unumwunden zugeben, dass die Bezeichnung „extremistisch“ von einer Behörde wie dem VS doch eher stolz macht. Sehen wir uns doch darin bestätigt, die richtigen Fragen zu stellen. Fragen wie zum Beispiel nach wahrer Volksherrschaft, einem freien Diskussionsklima oder der richtigen antikapitalistischen Wirtschaftsordnung. So sind wir auch ganz im Einklang mit unserem Bundesvorsitzenden Michael , der die JN als radikale Sammlungsbewegung der deutschen Jugend sieht, die nach einem System sucht, das dem Volk endlich die oft versprochenen Phrasen der BRD schenkt.

 

Autor: Malte Hansen

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