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Der Weg des Nationalisten, Teil 2

Im Leben eines Nationalisten gibt es viele Gabelungen. Entscheidungen, die getroffen werden, Ideen, die
verwirklicht oder verworfen werden müssen.

In diesem Text geht es um eine solche Entscheidung und ihren ungeahnten Folgen.

Es liegt jetzt schon eine Weile zurück, ich war gerade auf Arbeit und verrichtete mein Tagwerk , da sprach
mich ein Kollege an: ,,Du leitest doch eine kleine Jugendgruppe, ich hätte da was für euch.,,
Voller Verwunderung schaute ich ihn an. ,,Ja das tue ich.,,
,,Weist du, du redest immer soviel davon Deutschland und deine Werte zu verteidigen, doch wenn ich dich so
ansehe frage ich mich ob du das wirklich könntest?,,
Erst war ich beleidigt, natürlich, dachte ich. Aber dann sah ich mich im Hintergrund einer Metallfläche
spiegeln und dachte: „Könnte ich wirklich?“

 

Könnte ich Klotz meine Meinung gegen einen Feind verteidigen, der statt zur Argumentation zur Gewalt greift?
Könnte ich meine Familie gegen die verrohten Horden aus aller Welt verteidigen, die auf unseren Straßen ihr
Unwesen treiben?
Was für eine grausame Vorstellung in einen solchen Moment nicht in der Lage zu sein zu beschützen, was
mein Leben ausmacht.

So kaufte ich von meinen Kollegen an diesen Tag unsere erste Ausrüstung, wenig später richteten wir unseren
Sportraum ein.

Nie werde ich mein erstes Trainings vergessen.
Kalt und schwer ruhte der Stahl in meinen Händen.

Die ersten Versuche noch unbeholfen und mühsam, erarbeiteten wir schnell Routine, denn es war unser Wille,
der uns antrieb. Wir lasen uns in das Thema hinein und holten uns Rat, bis wir von blutigen Anfängern zu
Menschen wurden, die wussten was sie tun. Der vorher unbekannte Sport wurde zu einen Teil unseres Selbst. Fast ohne es zu merken veränderten wir uns, wurden stärker und selbstbewusster. So mancher vom System gekrümmte Rücken wurde breiter und gerade, bereit die Last der Aufgaben zu tragen, die auf uns warten werden im Kampf um die Zukunft unserer Familien.
An einen Sommertag trainierten wir im Freien, als ein alter Mann stehen blieb und uns eine Weile zusah. Am Ende der Übung rief er mich zu sich.
,, Hallo, ich kenne die Fahne nicht, die über euren Köpfen weht, doch bin ich der tiefsten Überzeugung das
jeder junge Deutsche Sport machen und wehrhaft werden sollte. Ich erkenne das ihr jung seid und um Stärke
ringt. Doch frage ich mich, ob ihr je das Kämpfen gelernt habt?,,

Bis heute sehe ich mit Respekt auf diesen alten Mann zurück, er stieß eine weitere Entscheidung an und
überließ uns eine alte,viel gebrauchte´, aber immer noch in stand gehaltene Boxausrüstung. Unsere ersten
Handschuhe, Spezialhanteln und Säcke und die Entscheidung mit Kampfsport zu beginnen, verdanken wir ihn.

Das Leder war warm, alt und fest, als ich es zum ersten Mal trug.
Von da an wurde das Boxen zum festen Teil unserer sportlichen Anstrengungen. Auch hier fanden wir in unseren Umfeld Menschen , die bereit waren, uns anzuleiten und zu lehren. So kamen nach dem Boxen Stück für Stück andere Selbstverteidigungs- und Kampftechniken dazu.
Es war ein neues Kapitel und brachte uns unglaublich viele neue Erfahrungen.
Auch für das Selbstvertrauen und die Selbsteinschätzung ist Kampf- und Kraftsport unersetzlich, hilft es
doch, seine eigenen Grenzen zu finden und zu erweitern.

Der Schmerz war bitter, als ich zum ersten mal zu einen ernsthaften Trainingskampf angetreten bin. Ich fühlte
mich stark und bereit, doch mein Gegner, ein Freund und Kamerad, war wesentlich erfahrener. Nach dem dritten Schlag wusste ich, das ich noch nicht ansatzweise so gut war wie er. So zieht man aus seinen Niederlagen den Ehrgeiz, das nächste Mal einfach besser zu sein und treibt sich gegenseitig voran.

Mein Blut pulsierte heiß in meinen Adern als ich zum ersten mal einen echten Gegner, auf der Straße,
gegenüber stand. Die Situation kam überraschend, beim Einkaufen sah ich eine junge Frau, bedrängt von zwei Männern.

Ich kam dazu und sprach sie an, sagte das sie gehen sollen, doch sie hoben die Fäuste. Verachtung und
sicheren Sieg in den Augen, warteten sie auf mein Zurückweichen, wie sie es wohl gewohnt waren. Sie sind es gewöhnt das die Deutschen
sich scheuen, auch um uns herum verzogen sich all die feigen Gestalten, die nicht bereit waren zu helfen. Doch diesmal nicht, ich ging in die Grundstellung, sah ihnen in die Augen und wartete ab. Am Rande bekam ich mit, dass die Frau den Moment nutzte um zu fliehen. Meine Gegner waren verwirrt, das kannten sie nicht.
Normalerweise reichte pöbeln und die Androhung von Gewalt aus. Die darauf folgende Auseinandersetzung war kurz und hart. Und soll ihnen eine Lehre gewesen sein.

Unsere Weltanschauung ist und bleibt eine Kämpferische. Kämpfer der Faust und der Stirn sollen wir sein. Es
ist unglaublich wichtig, sich Wissen anzueignen und seinen Geist und Argumente zu stählern. Doch der Körper, das Gefäß unserer Seele darf nie vernachlässigt werden!

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