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Zeitzeugenvortrag im Pankower Raum

Der Stolz und die Schuld eines Volkes sterben mit ihren Zeitzeugen.

Um auch künftige Generationen die Schuld gegenüber ihrer Ahnen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen organisieren Pankower Nationalisten in regelmäßigen Abständen immer wieder Zeitzeugenvorträge mit der Kriegsgeneration, die vor allem jüngeren Kameraden, aber auch gedienten Aktivisten, vor Augen führen sollen, welch eine Bürde unserem Volk vor fast 100 Jahren mittels des Versailler Vertrags aufgebürdet wurde und aus welchem Not und Elend sich letztendlich die deutsche Freiheitsbewegung empor kämpfte, bis sie nach sechs Jahren kriegerisch niedergerungen wurde.

Einen solchen Zeitzeugen durften wir am Sonntag, den 27. August erneut in unseren Reihen begrüßen.

Der über 90 Jährige erzählte uns von seiner Kindheit im Reich und wie er mit Hunger und Elend aufwuchs. Wie die Kommunisten um ihn warben und er jedoch trotz des Aufwachsens in einem roten Arbeiterviertel in den Jungsturm eintrat und sich in den letzten Kriegsjahren freiwillig zum großen Waffengang meldete um Volk und Heimat vor dem Bolschewismus und den zahlreichen Feinden des Reiches zu schützen. Er erzählte, wie er nach dem Krieg die Kriegsgefangenschaft überlebte und sich durchs Leben schlug, doch stets seiner Weltanschauung treu blieb und Widerstand leistete. Er erzählte von Repressionen durch den Staat, der ihn fast sein halbes Leben für politische Taten inhaftierte und es war trotzdem für alle Anwesenden möglich, dass Feuer in seinen Augen zu sehen, wenn der alte Mann über sein Deutschland und seinen Kampf für seine Heimat sprach. Alle konnten sehen, dieser Mann war trotz jahrzehntelanger Haft und Pein ungebrochen und willens, sein Vermächtnis an die nächste Generation weiterzugeben! Nach mehreren Stunden endete sein Vortrag. Sein Kampf um Deutschland jedoch nicht!

Wir werden ihn in diesem Kampf unterstützen und ihn dann noch fortführen, wenn er einst nicht mehr sein wird. Doch selbst wenn er sterben wird, so bleibt er uns doch unvergessen und wird uns ewig als Vorbild dienen. Denn durch seine Worten und Taten, die er uns an jenem Sonntag wiedergab, wird er uns ewig im Gedächtnis bleiben als Vorbild und Kämpfer für eine bessere deutsche Zukunft!

JN Berlin

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