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Der Weg des Nationalisten

Den heutigen Text möchte ich mit einer fundamentalen Wahrheit beginnen: Wir können erst auf andere wirken und Neues schaffen, wenn wir uns selbst erschaffen haben.

Der Weg eines Nationalisten beginnt nicht mit großen Reden oder blindem Aktivismus. Nein! Viel länger und tiefer muss er sein. Unsere Weltanschauung widerspiegelt ein Menschenbild, dessen Ideal es für uns täglich neu zu erstreben gilt.
Wir alle werden mit einem Potenzial geboren, das unserem Blut entspringt und uns von Generationen weitergegeben worden ist. Dieses Potenzial bestimmt, was aus uns werden kann und wird ausmoduliert durch Erziehung und jene Einflüsse, die durch unsere Umwelt auf uns wirken.
Hier liegt eine der Hauptursachen für den seelisch-moralischen Schaden, den unser Volk heute erleidet. Das deutsche Volk wird zur Weichheit, Schwäche und Dummheit geprägt. Alles was unserem inneren Wesen entspricht, wird bekämpft und als ewiges Feindbild propagiert. Es ist also die hohe Aufgabe eines jeden von uns, den Weg zu sich selbst und seinem deutschen Wesen zu finden.

Mit diesem Text möchte ich euch zu erklären versuchen, wie ich meinen Weg gefunden habe. Diese Schilderung kann natürlich nur rein subjektiv sein, wohl aber als Beispiel und Denkanstoss dienen.

Selbstwerdung und Wirwerdung

Mein jüngeres „Ich“ war ein Beispiel für das Irregeleitetsein unserer jungen Generation. Körperlich entsprach ich dem Bild eines übergewichtigen, faulen BRD-Sprößlings, auf dem besten Weg zu seinem ersten Herzinfarkt.

Geistig lebte ich meine bloße Existenz mit dem Stillen der Grundbedürfnisse: Essen, Schlafen, Zeit tot schlagen.
Fragte man mich nach meiner Zukunft, so war meine Reaktion geprägt duch Dessinteresse, das ich durch ein leichtes Schulterzucken zu unterstreichen versuchte.

Auch damals hielt ich mich bereits für einen nationalen Menschen. In der Realität jedoch hatte ich keinen Schimmer was dies tatsächlich bedeutete. Glaubte ich doch, dass ein martialisches, von Klischees behaftetes Auftreten mit Stiefeln und Bomberjacke vollkommen ausreichte, um meine „Meinung“ für mich selbst zu leben und nach außen hin zur Schau zu stellen.

Ein junges Mädchen, riss mich zum ersten Mal aus meiner grauen Alltagswelt. Mit ihrer liebevollen Art und ihrem warmen Lächeln, brachte sie neuen Sinn in mein bis dahin eher trist dahinfließenes Leben. Doch auch sie vermochte es nicht, mich aus meinem alten Trott zu befreien. Vielmehr versanken wir zusammen im Alltag.
Ich versagte damals auf ganzer Linie, wurde, was ich heute als „asozial“ bezeichnen würde. Die Ausbildung durch Repression nicht abgeschlossen, kein Bock auf Arbeit und nur einen einzigen Lebensgrund: meine bloße Existenz.

Damlas traf ich auf Menschen, die mir einen anderen Weg zeigen wollten, eine andere Sicht der Welt. Eine Weltanschauung, die ich mir anzueignen versuchte ohne auch nur mit einen Wort den großen Sinn zu verstehen. Nur im tiefen Gefühl, das sie das richtige sein könnte. Ich ließ mich mitreißen, spürte das Erwachen eines neuen Lebensdrangs.
War aber eine Aktion gelaufen, ein Liederabend beendet, fiel ich zurück in das ziellose Grau meines Lebens.

Wer weiß, wie lange dieser Zustand angehalten und in letzter Konsequenz hingeführt hätte, wäre da nicht dieses einschneidende Erlebnis jenen schicksalshaften Tages. Als wären erst einige Stunden seitdem vergangen, so lebendig ist noch heute die Erinnerung an diesen einen Moment, der alles ändern sollte.

Der Abend war bereits angebrochen, als ich unsere kleine Plattenbauwohnung betrat, über das von Zeit zu Zeit immer einmal wieder herrschende Chaos hinwegsehend. Im Wohnzimmer saß sie. Ihre Augen strahlten mit einer Insensität, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie sprang auf, umarmte mich und sprach die Worte die unser Schicksal wenden sollten: „Ich bin schwanger!“

Alles was ich spüren konnte war Angst.
Mit einem gewaltigen Schlag zertrümmerten diese Worte all die Illussionen und Selbschutzphrasen, die ich mein Leben lang in mir aufgebaut hatte und ich blickte zum ersten Mal mit klaren Augen auf mich selbst.

Was konnte ich diesem Kind bieten!? Wie ihm ein Vorbild sein!? So konnte ich kein Vater sein!

Bis heute halte ich diese Sekunden für den Moment meines Erwachens. Zum ersten Mal in meinen Leben spürte ich tief in mir selbst einen Wechsel anbrechen.
Ich musste mich ändern, denn ich musste für mein Kind sorgen, ihm eine Zukunft ermöglichen.
Es war ein Aufwallen meines Blutes, ein natürlicher Impuls, dessen Kraft und Macht ich nie hätte auch nur erahnen können. Doch jetzt, mit einem klaren Ziel vor Augen, zeriss plötzlich die Lethargie meines ganzen bisherigen Lebens.

Nun glaubt nicht, dass ich von jetzt auf gleich ein anderer Mensch wurde. Aber der Anfang war getan!

Ich suchte mir Arbeit und biss mich mit viel Schweiß und Mühe durch die ungewohnten körperlichen Anstrengungen. Im Bewusstsein, dass unsere Lebensweise und unser Lebensumfeld nicht das Richtige waren, wollten wir nicht nur etwas ändern – wir packen gemeinsam an und taten es!
Das Alles noch in der Zeit der Schwangerschaft zu leisten, kostete uns unendlich viel Kraft. Doch die Menschen an unserer Seite reichten uns die Hände und nahmen uns einen Teil der Last. So wurden aus Kumpels Freunde und am Ende schließlich formte sich eine enge Gemeinschaft von Menschen mit den gleichen politischen Ansichten. Ein unauslöschlicher Teil unseres Lebens, Weggefährten und Kameraden.

In dieser Zeit fand ich mich selbst und das „Ich“ wurde zum „Wir“.

So kam der Tag der Geburt unserer Tochter. Als ich an der Seite meiner Freundin miterleben durfte, unter welchem Kampf sie unser Kind zur Welt brachte, verstand ich wieder einen Teil unserer Weltanschauung. Dies war und ist ein heiliger Kampf um das Leben selbst und um den Fortbestand unseres Volkes. Ich sah von nun an etwas anderes in ihr, von nun an war unser Blut vereint. Das Mädchen von einst war zur Frau geworden und zur Gefährtin meines Lebens.

So war der Augenblick in dem ich zum ersten mal mein Kind in den Armen hielt der größte meines Seins. Von nun an waren wir eine Familie und es war meine Aufgabe sie zu beschützen und ihnen eine Zukunft zu erkämpfen!

Als ich nun sah wie mein Kind heranwuchs und seine ersten Schritte in die Welt machte wurde mir klar, dass diese Welt nicht jene ist, die es verdient hatte. Ich wollte, dass sie ein freies Leben unter ihresgleichen leben konnte. Ich wollte, dass sie einst begreift was es heißt, von deutschem Wesen und deutscher Art zu sein. Sie soll unsere Traditionen und Kultur kennenlernen, um später begreifen zu können wer sie wiklich ist.
Aus diesem Grund versuchen wir ein Leben zu führen, das anderen als Beispiel dienen kann. Diesen stetigen Kampf mit uns selbst führen wir gemeinsam, zusammen mit der Gemeinschaft an unserer Seite.

Wenn man mich heute fragt, was die Familie für mich als Nationalisten bedeutet, so ist die Antwort klar. Sie bedeute Alles, denn sie ist heute nicht weniger als die Zukunft unserer Art und wird morgen der Entscheider unseres Schicksals sein. Eine Familie gründen ist mit Blut geschriebene Weltanschauung. Nichts führt einen besser vor Augen, weshalb unser Kampf geführt werden muss. Wenn wir es nicht schaffen, dass unsere Kinder der nächsten Generation unsere Werte und Tradtitionen im sicheren Wissen Deutsche zu sein weitergeben können, dann haben wir versagt!

JN Sachsen

 

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