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Kriegstreiber beim Namen nennen!

Kriegstreiber beim Namen nennen!

Der syrische Präsident Baschar al-Assad setzte in der nordsyrischen Stadt Chan Schaichun Giftgas ein, welchem mindestens 58 Menschen zum Opfer fielen. Dies war zumindest auch in der hiesigen Tagespresse schon kurz nach dem Angriff allgemeiner Konsens, obwohl zu diesem Zeitpunkt jegliche Beweise fehlten und insbesondere den großen Pressehäusern die Komplexität der Lage in Syrien bekannt sein müsste. Auch sollten die „Journalisten“, welche sich sonst allzu gerne über unbewiesene Fakenews und rechten Populismus beschweren, wissen, welche Gefahren von voreiligen Schlüssen ausgehen können – insbesondere während eines andauernden Krieges diesen Ausmaßes. Die syrische Regierung bestreitet das Giftgas selbst abgeworfen zu haben. Bei einem regulären Schlag auf die besetzten Gebiete soll ein Lager der Terroristen bombardiert worden sein, in welchem Giftgasgranaten und Sprengkörper einlagerten. Assad weiß, dass solch ein bestialischer Angriff auf die Zivilbevölkerung gerade zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht in seinem Interesse sein kann, da er damit die für Syrien positive Entwicklung in der internationalen Politik zu Recht verspielen würde. Sowohl die USA als auch Russland und Syrien verbreiten eher als Propaganda einzuordnende Erklärungen, somit kann so schnell überhaupt keine abschließende Aussage über den genauen Hergang getroffen werden.
Doch all das spielt keine Rolle, denn die wirklich wahre Geschichte wurde schon durch die Qualitätspresse in Stein gemeißelt: Assad ist schuldig und muss bekämpft werden. 

Neben den Aufwieglern und Kriegsbefürwortern der westlichen Medien meldete sich auch Donald Trump zu Wort. Für viele Menschen, auch in Europa, galt er bis dato zwar als ungehobelt und direkt, viele bildeten sich jedoch auch ein, dass er für Frieden in der Welt sorgen und sich nicht in fremde Konflikte einmischen werde. Dass selbst Nationalisten aus Deutschland mehr als blauäugig dachten, es handele sich beim Trump um „einen von uns“, war für uns von Anfang an nicht nachvollziehbar.

Spätestens als er am 7. April 59 Tomahawk-Raketen ohne UN-Mandat auf den Militärflugplatz asch-Schaʿirat feuern ließ, muss auch dem letzten deutlich klar geworden sein, dass er das alte Spiel der USA einfach nur weiter spielt. Ein Spiel, bei dem es vollkommen legitim ist, anhand von falschen Informationen und Lügen ganze Länder samt ihrer Kulturen und Völker in die Steinzeit zurück zu bombardieren. Die schnelle Reaktion noch vor jeder abgeschlossenen Untersuchung ist bezeichnend für die Kriegspolitik, welche auch durch vorherige US-Präsidenten schon so oft angewendet wurde und von der westlichen Welt allgemein akzeptiert wird.

Unsere Solidarität gehört den Völkern, welche unter einem Krieg leiden welchem Assad mithilfe internationaler Unterstützung beinahe ein Ende hätte setzen können. Das bedeutet nicht, dass wir uns kompromisslos für Assad aussprechen, aber Ziel muss ein Ende der Konflikte und eine friedliche Zukunft für alle Völker in ihrer Heimat sein. Einmischungen durch die selbsternannte Weltpolizei USA förderten den Friedensprozess noch nie, sondern schürten Terror und Unterdrückung. Im Gegensatz zu Russland wurden die USA nie um Hilfe gebeten und statuierten mit dem Raketenangriff nur ein weiteres völkerrechtswidriges Exempel.

Um die Entzauberung des US-Präsidenten Trump weiter zu verdeutlichen, haben junge Aktivisten in mehreren Großstädten Süddeutschlands die Straßenzüge mit eindeutigen Plakaten versehen. Wir werden auch weiterhin keinen bedingungslosen Personenkult aus der Ferne betreiben und Kriegstreiber beim Namen nennen!

Kriegstreiber beim Namen nennen!Der syrische Präsident Baschar al-Assad setzte in der nordsyrischen Stadt Chan Schaichun Giftgas ein, welchem mindestens 58 Menschen zum Opfer fielen. Dies war zumindest auch in der hiesigen Tagespresse schon kurz nach dem Angriff allgemeiner Konsens, obwohl zu diesem Zeitpunkt jegliche Beweise fehlten und insbesondere den großen Pressehäusern die Komplexität der Lage in Syrien bekannt sein müsste. Auch sollten die "Journalisten", welche sich sonst allzu gerne über unbewiesene Fakenews und rechten Populismus beschweren, wissen, welche Gefahren von voreiligen Schlüssen ausgehen können – insbesondere während eines andauernden Krieges diesen Ausmaßes. Die syrische Regierung bestreitet das Giftgas selbst abgeworfen zu haben. Bei einem regulären Schlag auf die besetzten Gebiete soll ein Lager der Terroristen bombardiert worden sein, in welchem Giftgasgranaten und Sprengkörper einlagerten. Assad weiß, dass solch ein bestialischer Angriff auf die Zivilbevölkerung gerade zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht in seinem Interesse sein kann, da er damit die für Syrien positive Entwicklung in der internationalen Politik zu Recht verspielen würde. Sowohl die USA als auch Russland und Syrien verbreiten eher als Propaganda einzuordnende Erklärungen, somit kann so schnell überhaupt keine abschließende Aussage über den genauen Hergang getroffen werden.Doch all das spielt keine Rolle, denn die wirklich wahre Geschichte wurde schon durch die Qualitätspresse in Stein gemeißelt: Assad ist schuldig und muss bekämpft werden.Neben den Aufwieglern und Kriegsbefürwortern der westlichen Medien meldete sich auch Donald Trump zu Wort. Für viele Menschen, auch in Europa, galt er bis dato zwar als ungehobelt und direkt, viele bildeten sich jedoch auch ein, dass er für Frieden in der Welt sorgen und sich nicht in fremde Konflikte einmischen werde. Dass selbst Nationalisten aus Deutschland mehr als blauäugig dachten, es handele sich beim Trump um "einen von uns", war für uns von Anfang an nicht nachvollziehbar.Spätestens als er am 7. April 59 Tomahawk-Raketen ohne UN-Mandat auf den Militärflugplatz asch-Schaʿirat feuern ließ, muss auch dem letzten deutlich klar geworden sein, dass er das alte Spiel der USA einfach nur weiter spielt. Ein Spiel, bei dem es vollkommen legitim ist, anhand von falschen Informationen und Lügen ganze Länder samt ihrer Kulturen und Völker in die Steinzeit zurück zu bombardieren. Die schnelle Reaktion noch vor jeder abgeschlossenen Untersuchung ist bezeichnend für die Kriegspolitik, welche auch durch vorherige US-Präsidenten schon so oft angewendet wurde und von der westlichen Welt allgemein akzeptiert wird.Unsere Solidarität gehört den Völkern, welche unter einem Krieg leiden welchem Assad mithilfe internationaler Unterstützung beinahe ein Ende hätte setzen können. Das bedeutet nicht, dass wir uns kompromisslos für Assad aussprechen, aber Ziel muss ein Ende der Konflikte und eine friedliche Zukunft für alle Völker in ihrer Heimat sein. Einmischungen durch die selbsternannte Weltpolizei USA förderten den Friedensprozess noch nie, sondern schürten Terror und Unterdrückung. Im Gegensatz zu Russland wurden die USA nie um Hilfe gebeten und statuierten mit dem Raketenangriff nur ein weiteres völkerrechtswidriges Exempel.Um die Entzauberung des US-Präsidenten Trump weiter zu verdeutlichen, haben junge Aktivisten in mehreren Großstädten Süddeutschlands die Straßenzüge mit eindeutigen Plakaten versehen. Wir werden auch weiterhin keinen bedingungslosen Personenkult aus der Ferne betreiben und Kriegstreiber beim Namen nennen!

Posted by JN Junge Nationaldemokraten Baden-Württemberg on Montag, 10. April 2017

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