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Woher wir kommen, dürfen wir nicht gehen!

-Gedanken zum neuen Jahr-

Die Rauhnächte. Der Julfrieden. Zwölf Tage, an denen man sich besinnen sollte, das vergangene Jahr reflektieren und die Maßstäbe für das Neue setzt. Dabei sollte man erkennen, ob man sich voran bewegt hat, wie es die Natur in unendlicher Weisheit bedingt, oder ob man still stand, oder ob man gar vom Weg abkam und sich rückwärts bewegte.

Auch ich hatte dieses Jahr die Zeit zu reflektieren, auch mir selbst den Spiegel vorzuhalten und nun Ziele und Vorsätze für das nächste Jahr zu machen. Keine leeren Ideen, die mir im Suff noch lustig oder logisch erschienen, sondern klar ausdefinierte, gesetzte Forderungen an mich und die Gemeinschaft.

Das Verbot?!?

Wohl das Hauptthema der Realpolitiker im letzten Jahr, welches auch an uns wohl nicht spurlos vorbei ging. Am 17. Januar entscheidet sich nun die Zukunft der JN und automatisch auch die Zukunft des „parlamentarischen Widerstandes“. Bewußt setze ich das in die gewohnten Apostrophe, ist doch Widerstand im Parlament unbedeutend und nur ein Weg, taktische Mittel zu mobilisieren. Ja, die Zukunft unseres Volkes wird nicht in den Parlamenten, sondern den Köpfen geschrieben. So verhält es sich auch mit dem Verbot.

Ein in Karlsruhe sitzendes Gremium, eingesetzt von einem Hundepräsidenten, das selbst nur die letzten fleischbehangenen Reste der Knochen der Geldkapitalisten abknaubeln und ihren fremden Herren so gefügig alle Wege eröffnen, vollkommen entfernt von der Wohlfahrt des eigenen Volkes. Bedacht auf die eigene Karriere, würden diese Gestalten in rot in Karlsruhe selbst ihre Mütter der Hurerei bezichtigen und anklagen, wenn sie selbst nur einen Vorteil daraus hätten. Alles im Auftrag des „Parlamentes“.

Wenn nun aber dieses Gremium die Organisation verbietet, dann verbietet sie nur den Weg, niemals aber das Ziel oder die Weltanschauung, die wir uns in langer Disziplin angeeignet haben. Wir haben uns Ziele und Maßstäbe gesetzt, fern ihrer konsumsüchtigen Welt und uns selbst erzogen, da dieses System keine Erziehung kennt.

Wir wollen Männer schaffen, in einer Welt voller Röhrenjeans-tragenden Memmen. Wir wollen die Frau ehren, die in der BRD keinen anderen Wert mehr hat, außer dem der Hure, der Karrierestute und der willigen Sklavin fremder Herren.

Wir wollen den Willen zum Kind zum Ausdruck bringen. Mit Arbeit, auch mit allen Widrigkeiten, mit denen uns das System peitscht und die fremden Herren bauchmietzelt. Keiner von uns würde je, wie es bürgerliche Schwächlinge in den Hinterräumen gerne tun, weinerlich über das System schimpfen und nur in der Schwafelei über Realpolitik Auswege finden, die letztendlich nur die Widerlichkeit der Gemütlichkeit darstellen.

Es muss klar gesagt sein, es ist egal was aus Karlsruhe kommt. Keiner von euch Kötern wird jemals die nationalistische und sozialistische Weltanschauung des deutschen Volkes durch Verbote unterdrücken. Freiheit ist ein wilder Vogel, und besser fliegt es sich ohne Ketten.

Wir und unser Volk!

Johann Wolgang Goethe beschrieb es dereinst zu seiner Zeit mit den richtigen Worten aus „Wilhelm Meisters Wanderjahre“: „Wir brauchen in unserer Sprache ein Wort, das wie sich Kindheit zum Kind verhält, so das Verhältnis Volkheit zum Volk ausdrückt. Der Erzieher muß die Kindheit hören, nicht das Kind. Der Gesetzgeber und Regent die Volkheit, nicht das Volk. Jene (Volkheit) spricht immer das Selbe aus, ist vernünftig, beständig, rein und wahr.“

Was halten wir uns eigentlich mit patri(di)o(t)ischen Regungen auf, wo wir doch selbst wissen, dass der bürgerliche Deutsche nur Angst um Haus und Auto hat. Er erkennt schlichtweg nicht die Tragweite des Geschehenen. Wie soll sich eine AfD gegen Kapitalismus aussprechen, dem Todfeind der Völker, der ausgesprochenen Kriegserklärung gegen Freiheit und Souveränität, völkische Identität und dem Leben selbst, wenn diese realpolitischen Nutznießer nun nach Jahrzehnten der fetten Jahre ihre Felle wegschwimmen sehen? Sie selbst hören nicht die von Goethe beschriebene Volkheit, sondern auch nur das Volk selbst, eine Masse aus Individuen, die Angst verspürt, sie aber aufgrund fehlender Aufklärung gar nicht verstehen kann.

Die aus unserer Gemeinschaft in den letzten Jahren entfernten Fremdkörper, Nutznießer und Unwahrhaftigen fanden in den Bürgerzuckungen und systemkonformen Organisationen ihr persönliches Heil und schwimmen nun in der Gülle, die das System selbst aus ihren Adern ließ. Und wir selbst müssen uns verantworten, diesen Gestalten freie Bahn gelassen zu haben, sie gar unterstützt zu haben, ohne den Auftrag anzunehmen, die vollkommen notwendige Frage der Weltanschauung zu klären.

So konnte sich all der Eiter weiter auf dieser Welle bewegen, während wir die Hände in den Schoß legten und die elementare Frage von Herkunft und Identität nicht in ihren Kreisen zu stellen, ihnen selbst den Spiegel vorzuhalten, daß sie zwar die Wirkung der Bedrohung erkannten, aber nicht ihren Ursprung.

So wird weiter von christlich-jüdischen Abendland gesprochen, als wäre die Bedrohung religiöser Natur. Wer dann Herbert Schweiger und Friedrich Nietzsche gelesen hat, fragt sich, wie es möglich ist, daß religiöse Schwafeleien wieder den Weg in die Politik fanden, wo Geldkapitalismus und Multikultur die Ursprünge dieser Probleme darstellen. Es wirkt, als würde man mit Antibiotika einen Virus bekämpfen. Man denkt etwas gegen die Sache zu tun, aber der Virus wird nicht angegriffen und kann sich, lachend über das Antibiotikum, weiter verbreiten. Man kann von dieser Handlung nicht mal einen Placeboeffekt erwarten, wie wir es taten, sondern muß den Fehler klar offen legen. Mit dem Ziel, vollkommen neue Dinge zu erschaffen, muß uns dies immer im Hinterkopf bleiben.

Ich blicke auf mein Hemd. Der weiße Pfeil sagt dem Unwissenden so wenig, mir aber so viel. Es kann die schärfste Klinge nicht helfen, wo der Schaft schwach ist. Und je weiter man in den Positionen oben steht, ist es beständiges Ziel, geschärft durchs Leben zu gehen, von sich selbst fast Unmögliches zu fordern, um der Mannschaft zu zeigen, daß es doch möglich ist, mit Mut, Kraft, Intelligenz und einer klaren, der Vernunft entsprechenden Weltanschauung.

Herbert Schweiger hat es selbst wohl am besten in Worte gefaßt:

„Ein neuer Adel, die Traditionsaristokratie ist erschöpft und am Ende, soll die Spitze der Gesellschaftspyramide bilden. Weder Könige, Klerus, noch Kapitaleigner sind in der Lage, den Menschen neue Werttafeln, Ziele und Lebensinhalte zu geben. Nur ganzheitlich Denkende, philosophisch Gebildete können diesen überragenden Führungstypus darstellen. Er muß rechtwinklig an Leib und Seele sein, der ein klares Ja und ein sicheres Nein spricht und den geraden Weg auf ein hohes Lebensziel hin als Vorbild beschreitet. Erst dann bekommt sein „Wille zur Macht“ eine der Gemeinschaft dienende Funktion im Sinne einer leiblich – ästhetisch – geistigen Höherführung.“

Damit sei nun gesagt, was im Kopf viele Tage gärte und nun komplett scheint. Ich bleibe, wie schlecht die Situation auch ist, von unserem Volk überzeugt. Es kann überwinden, was überwunden werden muß. Niemand ist in ein Schicksal gefangen oder muß Steine und Weisen nach der Zukunft befragen. Die Zukunft schreibt er nur selbst.

 

Jochen Schmitt/JN Sachsen

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