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Ein Wochenende in Kreise der Gemeinschaft

Es war ein schöner Sommertag, wie er für dieses Ereignis nicht besser hätte sein können und endlich war es soweit: Am vergangenen Wochenende stand eine vierstündige Bootstour über die Lippe an. Wenn auch mit kleiner Verzögerung, fanden sich dazu rund 30 Teilnehmer ein. Die Schlauchboote wurden abwechselnd aufgepumpt, beflaggt, die Mannschaften eingeteilt und los ging die Entdeckungstour quer über die Lippe!

Schnell sprangen die ersten Kameraden über Bord um einen Teil der Strecke zu schwimmen und andere Boote samt ihrer Mannschaft zu kentern. Doch nicht alle Boote hielten den Angriffen stand und kurz vor Ende der Strecke kam es, wie es kommen musste: Das ein oder andere Boot stand kurz vorm sinken und die jeweiligen Kameraden retteten sich in letzter Sekunde ans Festland. So auch meine Mannschaft und uns war klar, dass wir den Rest der Route wohl mit unserem Gepäck und dem kaputten Boot zu Fuß laufen mussten. Ein Orientierungsmarsch begann und allein an der Lippe konnten wir uns nicht orientieren, denn der Weg entlang war stellenweise unpassierbar und unser Zeltplatz war schließlich doch auch etwas abgelegen. Am Ende aber schafften wir es durch Stacheldraht und einige andere Hindernisse. Wir halfen uns gegenseitig, denn schließlich sind wir Kameraden. Das letzte Stück mussten wir jedoch wieder über das Wasser und so flickten wir provisorisch unser Boot und pusteten es abwechselnd auf. Uns alle zusammen konnte es nicht mehr halten, also fuhren wir einige male in kleineren Gruppen der Strömung entgegen an die andere Bootsfahrt NRWUferseite hin und her, bis alle Kameraden wieder beisammen waren. Ein letztes Stück Fußmarsch noch und wir waren endlich angekommen. Nun bauten wir gemeinsam unsere Zelte auf, sammelten Feuerholz, teilten die Nachtwache ein und der gemütliche Teil des Abends konnte beginnen. Im Kreise der Gemeinschaft erzählten wir das Erlebte und sangen heimattreue Lieder. Dabei durfte natürlich etwas Grillzeug nicht fehlen. Irgendwann gingen wir schlafen, einige machten die Nacht durch. Am nächsten Morgen hieß es dann wieder „Auf, Auf – Marsch, Marsch!“ und wir traten den Heimweg an. Dabei hinterließen wir unseren Platz natürlich so, wie wir ihn zuvor vorgefunden hatten.

Ein erfolgreiches Wochenende in gelebter Gemeinschaft, welche es auch weiterhin zu stärken gilt!

In diesem Sinne: JN voran!

JN – Aktivist aus NRW

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