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„Kind, versprich mir, dass Du Dich erschießt.“

Mit diesen Worten begann der stellvertretende Bundesvorsitzende Pierre Dornbrach den auf dem diesjährigen Trauermarsch in Demmin Anwesenden das Drama vor Augen zu führen, welches sich am Ende des 2. Weltkrieges in der Hansestadt abspielte. Mecklenburgische Aktivisten riefen – wie jedes Jahr – dazu auf, in Demmin an die grausamen Taten der angeblichen „Befreier“ zu erinnern und der Opfer des 8. Mai zu gedenken. Gleichzeitig zeigte sich die hässliche Fratze eines verkommenen Regimes und seiner infantilen Steigbügelhalter.

In Demmin nahmen sich hunderte Deutsche das Leben, um den Qualen und der Pein durch die rote Soldateska zu entkommen, die sich nur noch wenige Kilometer vor dem mecklenburgischen bis dato idyllischen Örtchen befand. Die Vorkommnisse, die sich hier beim und nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee abspielten, sind bezeichnend für den Zustand, in dem sich unser Deutschland 1945 befand. Während selbsternannte Gutmenschen  und führende Politiker diesen Tag feierten, befand sich das anständige Deutschland auf den Straßen, um mit ihren Gedanken bei den Angehörigen der Opfer zu sein und darauf aufmerksam zu machen, in welch einer desolaten Lage sich unser Volk seit 1945 befindet.

Auch wenn der 8. Mai 1945 nun 70 Jahre zurückliegen mag, sind die Folgen heute spürbarer als je zuvor. Der Bundes-Gauckler steht dabei als Sinnbild für diese verwirrte Zeit. Unverblümt gedachte und dankte er den russischen Soldaten, die uns befreit hätten. Doch Vergewaltigung, Mord, Brandstiftung und Kindesmissbrauch sind keine Befreiungstaten, sondern Verbrechen, die unserem Volk in den letzten Tagen des großen Krieges wiederfahren sind. Es ist nicht unsere Aufgabe 70 Jahre nach diesen schrecklichen Ereignissen die russischen Soldaten dafür verantwortlich zu machen. Genauso wenig kann davon gesprochen werden, dass auf deutscher Seite keine Verbrechen stattgefunden hätten. Doch lassen diese Schauspieler, die wir fälschlicherweise als unsere Politiker bezeichnen, die deutsche Jugend gar nicht ihre Vergangenheit bewältigen. Im Geschichtsunterricht und auf N24 bekommt der Deutsche tagtäglich einen Schuldkomplex eingeimpft. Dies verhindert eine perspektivische Sichtweise der Jugend.

Die beiden Redner Pierre Dornbrach und Udo Pastörs fanden dazu passende Worte, um den zumeist jungen Anwesenden Kraft und Ausdauer zu spenden. Sie verdeutlichten den Zuhörern die Systematik dahinter. Die Herrschenden benötigen diese Schmach und Schande, um ihr Dasein zu berechtigen. Ohne die Geschichtsklitterung und dem ihr anhaftenden Duckmäusertum, wären diese Gestalten längst nicht mehr da, wo sie heute sind.

Die Veranstaltung wurde mit einer sehr schönen und dem Anlass entsprechenden Feierstunde abgerundet. Den Veranstaltern wie allen Teilnehmern sei ein Dank für eine sehr gute und den Toten würdige Veranstaltung ausgesprochen. Selbst die vielen von oben verordneten Störungen, die unseren Zug verzögerten, konnte die Trauergemeinde nicht davon abhalten den Toten die Ehre zu erweisen. Letztlich zeigte die eiserne Disziplin und Geduld, wer eben Idealist und wer nur bezahlter Büttel ist. Die so genannten „Sicherheitskräfte“ und das antifaschistische Geschmeiß behielten nicht genügend Ausdauer und so konnte sich wieder einmal das anständige Deutschland durchsetzen.

„Wer seine Geschichte nicht kennt, hat auch keine Zukunft.“

 

 

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