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17. Januar – Schicksalstag der JN?

Am 17. Januar entscheidet sich nun endlich, ob dieser Staat unsere Partei und damit auch unsere Jugendorganisation nach Jahre der Ungewissheit verbietet oder kein Verbot ausspricht.

Egal, wie entschieden wird: Die Jahrzehnte der Diffamierung, Ausgrenzung und Kriminalisierung haben deutliche Spuren hinterlassen. Unsere Strukturen und Funktionäre litten ebenso unter der politischen Verfolgung wie auch unsere Nachwuchskräfte. Diese sahen sich einer ständigen Unsicherheit ausgesetzt – ist ihre heimattreue Organisation nun verboten, oder nicht?

Doch hier steht eine junge, repressionserfahrene Generation, welche die widerlichsten Seiten der staatlichen Verfolgung und dieser Gesellschaft kennt. Welche trotz all der Wellen abartiger Lügen ihre Werte und Ideale nicht verraten hat. Diese kann kein Verbot aufhalten. Eure „Mitte der Gesellschaft“ und die heute so empörten Wutbürger haben vor Jahrzehnten noch gezeigt, wie sie mit Andersdenkenden umgehen oder zumindest wegsahen, wenn wieder Wohnungen gestürmt und Gruppen verboten wurden. Wenn wieder junge Menschen ihre Arbeit verloren und öffentlich an den Pranger gestellt wurden.

Aber wir sind nicht auf Rache aus. Wir wissen, dass eure Fähnchen sich nach dem Wind richten. Dass ihr heute Patrioten sein könnt, ohne je völkisch gehandelt oder gedacht zu haben. Wir erwarten von euch nicht, dass ihr unseren Kampf versteht. Doch werden wir uns nicht davon abbringen lassen. Weder von einem Feind, der uns direkt gegenüber steht, noch von jenem, der nun mit einer systemkonformen Farce den Widerstand imitiert und dabei ein System stützt, welches uns erst verbieten wollte.

Die letzten Jahre haben bewiesen, dass ihr uns nicht kleinkriegen könnt. Nicht mit Gewalt, nicht mit Verfolgung aber erst recht nicht mit Verboten!

Deutschland, deine Jugend steht bereit. Ob verboten oder nicht!

JN Baden-Württemberg
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